Neben der Arthrose-Behandlung für Grad I bis III mit PRP-Spritzen ins Gelenk können wir neuerdings auch die weiter fortgeschrittenen Arthroseformen Grad III bis Grad IV mit PRGF chirurgisch behandeln.

Es ist immer besser dokumentiert, dass Arthrose nicht nur die Gelenkoberfläche und die Schleimhaut betrifft, sondern alle Gewebe, insbesondere den Knochen. Aufgrund dieser neuesten Erkenntnisse wird die PRP-Therapie bei fortgeschrittener Arthrose nun auch direkt in den subchondralen Knochen appliziert. Dadurch werden dort die mesenchymalen Stammzellen angesprochen und der Reparaturprozess moduliert.

Mit diesem kleinen chirurgischen Eingriff kann über eine kleine Entlastungsbohrung in den subchondralen Knochen das PRGF-Endoret in die kritische Zone gespritzt werden, wo eine direkte Kommunikation zwischen Knochen und dem darüberliegenden Knorpel stattfindet. Dadurch kann der Schmerz rasch beeinflusst werden und die positiven Regenerationsprozesse können das Fortschreiten der Arthrose verzögern.

Mit der gleichen Methode können wir auch eine Osteonekrose (Knochen-Zelltod) und die Osteochondrosis dissecans behandeln.